Wo ist der Unterschied zwischen Bandagen und Orthesen?

Bandagen und Orthesen sind orthopädische Hilfsmittel, die bei Beschwerden in den Gelenken und grösseren Körperregionen wie dem Rücken oder Oberschenkel eingesetzt werden können. Bandagen helfen Schmerzen zu lindern, die infolge von Überlastungen, Verletzungen und Operationen sowie als Altersbegleiterscheinung auftreten. Bandagen und Orthesen kommen kurzfristig oder dauerhaft zum Einsatz und tragen dazu bei, wieder mobil zu werden oder mobil zu bleiben. Bandagen erhält man im Orthopädiegeschäft, beispielsweise in Wängi, Wil, Aadorf, Wittenwil oder Elgg.

Bandagen schützen vor neuen Verletzungen

Bandagen haben auch den Vorteil, dass sie vor neuen Verletzungen schützen können. Dieser Effekt bei Bandagen wird oft unterschätzt. Doch nicht jeder weiss davon oder denkt sofort an diese Möglichkeit. Orthopädische Hilfsmittel wie Bandagen wirken fast unsichtbar und unterstützen den Körper, weil sie häufig von Kleidung verdeckt werden. Bandagen werden von aussen angelegt, sind aber so vom Orthopädiegeschäft, beispielsweise in Wängi, Wil, Aadorf, Wittenwil oder Elgg konstruiert oder konfektioniert, dass sie genau passen und Teil des Körpers werden. Bandagen umschließen Gelenke und ganze Körperpartien oder liegen eng an ihnen an. Auf diese Weise können Bandagen ihre stabilisierende Wirkung ausüben. Dies geschieht entweder durch Kompression, das heisst durch leichten Druck auf ein bestimmtes Areal, oder durch feste Elemente, die Bewegungen schützend einschränken. Zum Teil kombinieren Bandagen und Orthesen auch beides miteinander. Mitunter können einzelne Elemente durch das Orthopädiegeschäft in Wängi, Wil, Aadorf, Wittenwil oder Elgg entfernt oder hinzugefügt werden, um im Laufe einer Behandlung weniger oder wieder mehr zu stabilisieren.

Die Wirkung von Bandagen

Vergleicht man Bandagen und Orthesen, sind Bandagen flexibler gestaltet und bieten in der Regel mehr Aktionsfreiheit. Bandagen bestehen immer aus einem elastischen Kompressionsgestrick, das sich der Körperform anpasst und Bewegung zulässt. Dabei entfalten die Bandagen ihre volle stabilisierende Wirkung, indem sie die Eigenwahrnehmung des Körpers verbessern und die umliegende Muskulatur aktivieren. Bei Bewegung löst das An- und Entspannen der Muskulatur im Widerstand zum Gestrick der Bandagen aus dem Orthopädiegeschäft in Wängi, Wil, Aadorf, Wittenwil oder Elgg einen Wechseldruck aus, der das Weichteilgewebe massiert. Eingearbeitete Pelotten, speziell geformte Funktionselemente, schützen knöcherne Strukturen wie die Kniescheibe oder den Innen- und Aussenknöchel am Fuss vor Druckspitzen. Sie sind aus flexiblem Material, verformen sich dadurch bei Bewegung und massieren ebenfalls das Weichteilgewebe. Die Massage lindert Schmerzen und regt grossflächig den Stoffwechsel an. Schwellungen können schneller abklingen. Gleichzeitig werden im gesamten Bereich, den die Bandagen bedecken, Sinneszellen auf der Hautoberfläche, im Weichteilgewebe und in den Muskeln stimuliert. Diese verstärkte Reizwahrnehmung aktiviert sensomotorische Prozesse und trägt dazu bei, das jeweilige Gelenk oder die jeweilige Körperpartie in der Bewegung zu stabilisieren.

Orthesen sitzen straffer als Bandagen

Orthesen sind in ihrer Konstruktion häufig komplex und werden aus festeren Materialien gefertigt. Deshalb werden sie in der Regel im Orthopädiegeschäft in Wängi, Wil, Aadorf, Wittenwil oder Elgg an den Körper angepasst. Verfügen Orthesen über Gestrickanteile, sind diese oft straffer als bei Bandagen und teilweise auch unelastisch. Aufgrund ihrer Mechanik können sie einen sehr stabilen Kraftschluss um das Gelenk oder die Körperpartie bilden. Das entlastet, lindert Schmerzen und schützt vor Fehlbewegungen. Im Vergleich zu Bandagen schränken Orthesen zugunsten von hoher Stabilität die Aktionsfreiheit mehr ein bis hin zur Ruhigstellung. Sie übernehmen häufig korrigierende Funktionen und können so eingestellt werden, dass sie kontrolliert Bewegungen bis zu einem bestimmten Anschlag zulassen.